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Amberger Bündnis für Familien zog Jahresbilanz

„Es war und ist ein guter Ansatz, Familien in den Mittelpunkt zu rücken.“ Diese Feststellung traf Oberbürgermeister Michael Cerny bei der Jahresbilanz der Koordinierungsgruppe des Bündnisses für Familie im Amberger Rathaus. 2007 war dieser Zusammenschluss gegründet worden, vieles, so OB Cerny weiter, wurde dadurch bereits erreicht. Er wünschte sich darum zusätzliche Impulse vonseiten der Bevölkerung. „Wir nehmen Ihre Vorschläge gerne auf, um die Situation der Familien weiter zu verbessern“, machte er deutlich.

Bürgermeisterin Brigitte Netta, Sozialreferent Dr. Harald Knerer-Brütting, OB Michael Cerny, Bündnisgeschäftsführer Tobias Berz, Sibylle Vinzens und Marion Donner-Schafbauer vom Jugendamt (von links)

Dass man aber auch in den vergangenen Monaten keineswegs untätig war, demonstrierte Geschäftsführer Tobias Berz in seinem Tätigkeitsbericht. Neben zwölf Arbeitstreffen und zahlreichen Projektarbeiten listete er darin unter anderem auch die Teilnahme am Programm „Förderung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern von Asylbewerbern in Kindertageseinrichtungen“ auf, in deren Rahmen 20.777 Euro nach Amberg geflossen seien.

Im Anschluss an seine Ausführungen meldete sich Georg Dietrich zu Wort. Dieser ist Vorsitzender des Bündnisses für Migration und Integration, das die Stadt Amberg zusammen mit dem Landkreis Amberg-Sulzbach ins Leben gerufen hat. Dietrich ging kurz auf die fünf Themenschwerpunkte seines Zusammenschlusses und die von ihm verabschiedete „Agenda 202020“ ein. Gleichzeitig bat er die Mitglieder des Familienbündnisses, sich hier ebenfalls einzubringen, da es viele gemeinsame Handlungsfelder und Schnittstellen gebe, die es möglich machten, Synergieeffekte zu nutzen und zusammen etwas zu bewegen.

Im Anschluss daran oblag es den einzelnen Themenverantwortlichen, aus ihren jeweiligen Arbeitskreisen zu berichten. Dabei standen nicht nur bereits laufende und abgeschlossene Projekte auf dem Programm, auch künftige Planungen und Vorhaben wurden besprochen. So wird es unter der Überschrift „Familie und Arbeitswelt“ am 16. Mai eine Veranstaltung zum Familienpakt Bayern geben. Wie Dorothea Seitz-Dobler für diesen Arbeitskreis berichtete, wird das Thema Pflege und Seniorenbetreuung einen Schwerpunkt in der Arbeit 2017 bilde.

Zum Arbeitsfeld „Familie ist Erziehungsverantwortung“ nahm dessen Themenverantwortliche Marianne Gutwein Stellung. Sie informierte über das ebenso beliebte wie gut bewertete Feriencamp in der Rupert-Egenberger-Schule, für das man sich aktuell wieder anmelden könne. Oberbürgermeister Michael Cerny und Baureferent Markus Kühne, die beiden Themenverantwortlichen im Bereich „Lebensraum Stadt“, erklärten, dass man das große Thema Barrierefreiheit bereits an das Inklusionsbündnis abgegeben habe.

Nichtsdestotrotz gibt es aber auch hier zahlreiche Projekte, die weitergeführt und betreut werden müssten: der Kilometerkönig, der Spielplatzausbau, die – barrierefreie – Gestaltung des öffentlichen Raums, das Radwegekonzept und die Einbeziehung der Vils als Naherholungsraum, um nur einige Beispiele zu nennen. Schulamtsdirektor Heinrich Koch und Bürgermeisterin Brigitte Netta, die das Arbeitsfeld „Familie, Bildung und Kultur“ beackern legten dar, dass sowohl in den Schulen als auch in den Kindertagesstätten die Integration von Flüchtlingskindern eine wichtige Aufgabe darstellt.

Karin Meixner-Nentwig, die zusammen mit Wolfgang Händlmeier im Arbeitskreis „Familie und Gesundheit“ die Verantwortung übernommen hat, berichtete über die verschiedenen Aktivitäten, mit deren Hilfe man Kinder und Jugendliche überzeugen wolle, dem Tabakkonsum eine klare Absage zu erteilen. Außerdem hatte man es sich hier zur Aufgabe gemacht, in den Übergangsklassen Gesundheitsaufklärung zu betreiben.

Zum Abschluss der Plenumssitzung stellten Sibylle Vinzens, im städtischen Jugendamt zuständig für die Jugendhilfeplanung, und ihre neue Kollegin von der Koordinierungsstelle Familienbildung Marion Donner-Schafbauer die aktuellen Maßnahmen zur Unterstützung von Familien in Amberg vor. Dafür sind neben der zum 1. März gestarteten Koordinierungsstelle künftig auch Familienstützpunkte vorgesehen. Geplant sei, dass zwei davon eingerichtet werden und diese 2018 in Betrieb gehen sollen.

Partner des
Amberger
Bündnisses
für Familie